Traumschleife Bergschluchtenpfad Ehrenburg

Die letzte Wanderung bei meiner Eifelwanderung führte mich am 6. Tag Nachmittags nach Brodenbach. Dort ist die Traumschleife Bergschluchtenpfad Ehrenburg zu finden.

Parkmöglichkeit ist direkt im Ort. Auf der Salzwiese ist ein kostenfreier Parkplatz von dem aus der Wanderweg startet.
Zunächst geht es kurz durch den Ort um dann in ein Seitental einzusteigen. Hier erwartete mich eine der längsten Steigungen der letzten Tage. 277 Höhenmeter auf 2,4 km Wegstrecke fordern alles in einem. Es geht einen felsigen Anstieg hinauf, zum Teil in der Sonne gelegen, mega anstrengend, aber auch traumhaft schön. Ich persönlich laufe eh lieber bergauf als bergab.
Immer wenn man denkt jetzt muss man ja mal oben sein, kommen noch ein paar Höhenmeter hinzu.
Wenn man den Schafberg dann erklommen hat, geht es erstmal auf einer Ebene weiter. Man wandert an Feldern vorbei, über Wiesen und setzt seinen Weg nach Nörtershausen fort.
Dort angekommen hat man einen fantastischen Ausblick über die komplette Region. Man kann das Maifeld überblicken und sieht das Moseltal, das von dort aussieht wie in einer Modelleisenbahn. Man bekommt eine ganz andere Perspektive auf die Mosel und kann von dort sehr gut erkennen, wie tief sie sich in die Landschaft gegraben hat im Laufe der letzten Jahrhunderte.

Weiter geht es, denn es sind erst 6,7 km gewandert und das Doppelte wartet noch auf einen.
Der weitere Verlauf führt einen zuerst wieder an Feldern vorbei bevor es dann in den Wald geht und dort über eine breiten Forstweg den langen Abstieg beschreitet.
Wenn man dann endlich im Brodenbachtal angekommen ist, wartet dort eine Schutzhütte in der man eine Rast einlegen kann.
Nun beginnt wieder der Aufstieg. 170 Höhenmeter geht es nun nach oben. Entlang des Rodenbach auf schmalen Pfaden. Wirklich schön dort.
Der letzte Teil des Aufstiegs ist sehr anstrengend. Steil geht es bergauf über Wuseln und Felsen.

Aber nach 13 km hatte ich das schlimmste hinter mir und es ging leicht bergab zur Ehrenburg. Die Burg ist nicht frei zugänglich, bietet aber einen imposanten Anblick wenn man auf das Burgtor zuläuft.
Der Wanderweg biegt links vor der Brücke ab und unter dieser hindurch ins Ehrbachtal. Hat man den Campingplatz erreicht, ist man an der tiefsten Stelle angekommen und nun folgt wieder ein Aufstieg. Sehr steil, aber schön auf schmalen Pfaden windet sich der Weg hinauf. Oben wartet ein Pavillon auf einen von dem man einen letzten Blick ins Moseltal werfen kann. Nun nur noch von diesem Berg hinunter, am Ehrenmal vorbei und schon ist die Wanderung nach 20 km und 776 Höhenmeter auch schon vorbei und man ist direkt am Parkplatz.

Fazit:
Eine tolle Wanderung die wie in der Beschreibung zu lesen war wirklich schwer ist. Die drei längeren Anstiege fordern einiges an Kondition. Belohnt wird man durch schöne Ausblicke und immer wieder Teilabschnitte auf schmalen Wanderpfaden.
Perfekt ausgeschildert ist die Runde auch, so das man ohne GPS Gerät klar kommt.

Hier die Strecke und darunter die Bilder des Tages:

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