Little Mammut Ruhr 2019

Wie in den sozialen Netzwerken angekündigt hatte ich mich ganz spontan für den Little Mammut Ruhr angemeldet. Einfach weil ich Lust dazu hatte.
Nicht um neue Wege kennenzulernen, die Wege die dort gelaufen werden, kenne ich ja von meinen Trainingsrunden und auch von meinen vielen MTB-Touren in den vergangenen 20 Jahren (seit 4 Jahren aber nicht mehr).
So bin ich dann am 20. April früh morgens in den Landschaftspark Duisburg gefahren. 3 Grad Temperatur, Sonnenschein. Man habe ich gefroren als ich auf den Start wartete.

Um kurz nach halb Neun ging es dann endlich los. Das erste Teilstück führte zum Centro und durch den Marina hindurch zum Gehölzgarten Ripshorst. Dort war nach 12 km auch die erste Verpflegungsstation. Da ich das erste Teilstück nüchtern gelaufen bin (auch kein Frühstück zuhause) habe ich mir dort 3 Schokobrötchen genommen.
Weiter ging es dann entlang des Kanal bis nach Bottrop Ebel. Am Bernepark vorbei führte die weitere Strecke zum Malakoffturm der Zeche Prosper 2 wo sich der 2. Verpflegungspunkt befand. Hier waren dann 20 km absolviert. Wer wollte konnte dort auch kurz ins Grusellabyrinth einkehren. Knapp 2 km später folgte ein Getränkestand auf der Tetraeder-Halde. Livemusik gab es dort auch, habe ich aber irgendwie nicht mitbekommen 😉
Durch den Bottrop Stadtwald hindurch sollte es dann weiter zur Halde Haniel gehen. Dort angekommen aber nicht hinauf (unverständlich, aber ich denke mal eine Genehmigungsfrage da an Ostern viele Gläubige den Kreuzweg nutzen) sondern drumherum.
Die Temperaturen bewegten sich mittlerweile im Bereich der 25 Grad und so mancher Teilnehmer hatte so rein gar nichts mehr zu trinken bei sich. Ich war auch Wassertechnisch am Limit und da war man froh das in Königshardt eine junge Frau erbarmen mit den Wanderern hatte und mit einem Gartenschlauch Wasser anbot und wenn gewollt auch eine kurze Dusche.
Der Sterkrade Wald wurde durchquert und danach Sterkrade. Leider auf dem Teilstück dann auch mit viel Asphalt. An der Zeche Sterkrade gab es noch einen Verpflegungsstand und ab da galt es dann die letzten Kilometer auf dem asphaltierten grünen Pfad durchzuhalten um dann nach etwas mehr als 50 km den Landschaftspark zu erreichen. Dort lief man noch eine Schleife und am Ende waren 55 km geschafft (ich hatte etwas weniger, bin im Park irgendwo falsch abgebogen).
Beim Zieleinlauf gab es die wirklich schöne Medaille aus Holz und ein Bier und fertig war das Ding.

An sich eine gute Veranstaltung die gut organisiert war. Wer das Ruhrgebiet nicht kennt wird überrascht sein wie grün es dort ist. Sicher wäre es schön gewesen wenn ein paar Teilabschnitte auf schmaleren Wegen geführt worden wären.
Ich denke das zwischen Tetraeder und Sterkrade sicher noch eine Verpflegung gut gewesen wäre. Der Bereich Halde Haniel hätte sich angeboten, da man dort ca 30 km gelaufen hätte und dann ca 10 km Abstand zwischen den Stationen gewesen wäre.

Das Orgateam ist sehr gut und gibt sich auch auf Facebook wirklich viel Mühe auf die Teilnehmer einzugehen.

Wobei Facebook: Wenn man da so liest was da an Kommentaren und Feedback aufläuft, denke ich das extrem viele Teilnehmer bei diesem Event gar nicht wussten worauf sie sich da einlassen.

Hier die Daten bei Strava:

Dieser Beitrag erschien zuerst auf sugarrunner.com

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